Umgangsformen und Eigenheiten

Relativ früh nach Erreichen Ihres Traumzieles USA werden Sie mit US-Amerikanern in Kontakt treten. Hierbei geht es jedoch etwas diskreter zu, als man dies in Deutschland gewohnt ist.

 

Abstand wahren

Amerikaner halten grundsätzlich mehr Abstand zueinander. Es gehört sich nicht, sein Gegenüber auf so intime Art zu bedrängen – man respektiert seinen Gesprächspartner durch seine Diskretion.

Gut zu beobachten ist dies, wenn Amerikaner auf dem Fußweg aufeinandertreffen: In einem relativ weiten Bogen geht man sich aus dem Weg. Bei Betreten oder Verlassen eines Aufzugs hält man sich ebenso zurück und überlässt anderen den Vortritt.

 

Freundlichkeit

Lächle und die Welt lächelt zurück – Hier in den USA nimmt man es mit diesem Sprichwort offenbar sehr genau. So kommt es recht häufig vor, dass man ein Lächeln geschenkt bekommt, obwohl man gar keinen Anlass hierfür geboten hat. Nein, dies liegt an Natur der Amerikaner selbst: Man trifft freudlich und respektvoll aufeinander und erwartet dies ebenso von anderen.

Es gehört beispielsweise zum guten Ton, dass man bei Betreten eines Geschäfts begrüßt als auch bei Verlassen desselben verabschiedet wird. Daran muss sich der Deutsche erst einmal gewöhnen. Und noch etwas: Man bittet höflich um etwas, und man bedankt sich genauso höflich für jegliche Gefälligkeit.

 

Aufmerksamkeit …

Man ist stets aufmerksam und hilfsbereit. Sollten Sie mit einem Stadtpaln in den Händen unwissend Ihr Umfeld inspizieren, liegt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man Ihnen Hilfe anbietet. Fällt Ihnen ein Gegenstand aus der Hand, wird man Ihnen diesen vermutlich schnell wieder aufheben. Wundern Sie sich also nicht, wenn man Ihnen die Tür aufhält oder Ihnen ähnliches widerfährt.

 

… und Oberflächlichkeit

US-Amerikaner sind recht oberflächlich. Sie sollten nicht zu viel in die Tatsache hineininterpretieren, dass man generell sehr schnell ins Gespräch kommt. So schnell man miteinander einen Small Talk beginnt, so abrupt endet dieser auch wieder.

 

Fahren statt laufen

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass man selbst kürzeste Wege mit dem Auto bestreitet. Zum einen sind sehr viele US-Amerikaner stark übergewichtig, zum anderen sind die Einkaufsmärkte oft ein wenig auseinander. Das Übrige erledigt schlichtweg die Hitze.

 

Klimaanlagen im Dauerbetrieb

Die Amerikaner mögen es kühl. Seien Sie also darauf vorbereitet, dass Ihnen bei Betreten eines Gebäudes oder Restaurants gar eisige Kälte entgegenbläst: Man möchte einfach nicht schwitzen.

In Motel- sowie Hotelzimmern laufen diese oftmals sehr lauten und klappernden Geräte rund um die Uhr. Sie tun mit Sicherheit gut daran, zur Not einmal eine Jacke bei sich zu tragen.

Darüber hinaus gibt es noch ähnlich laute Ungestüme: Die Ice- und Vending Machines. Amerikaner trinken kalte Getränke grundsätzlich mit vielen Eiswürfeln.

Bild: Zahlen mit Kreditkarte
Zahlen auf Karte

Ob den Hamburger bei McDonalds, das Getränk in der Bar oder die Bluse im Shop – man zahlt mit Kreditkarte. Nirgendwo sonst ist das Zahlen mit dem guten Namen alltäglicher und selbstverständlicher als in den USA.

Man führt Bargeld für gewöhnlich nur in kleinen Mengen mit sich und vermeidet damit den Verlust größerer Beträge, sollte man bestohlen oder gar beraubt werden. Einzig ein paar Ein-Dollar-Noten hat man in der Geldbörse, um die üblichen Trinkgelder für den Kofferträger oder den Concierge zu zahlen.

 

Betteln nicht gestattet

Da das Betteln in den USA unter Androhung von Strafe gesetzlich verboten ist, wird man recht selten in die Gelegenheit kommen, nach ein paar Dollar gefragt zu werden. In jedem Fall jedoch sollten Sie sich davor hüten, derartige Geldgeschenke zu tätigen, denn auch Sie können hierfür belangt werden.