Sicherheitshinweise

Es kann immer auch zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen. Damit Sie im Fall des Falles einen kühlen Kopf bewahren können, finden Sie hier wichtige Rufnummern sowie einige vorteilhafte Verhaltensregeln.

 

Rettungdienste und wichtige Rufnummern

Nachfolgende Rufnummern sollten Sie stets bei sich führen:

911 lautet die Rufnummer der Notrufzentrale des örtlichen Police Departments. In allen Notfällen hilft man Ihnen hier weiter.

Bild: Ein auf Steinen liegender Schlüssel als Symbol der Sicherheit

Ihren Fahrzeugvermieter sollten Sie in jedem Fall kontaktieren, falls Sie in einen Unfall verwickelt wurden oder wenn Ihnen Ihr Fahrzeug abhanden kommt.

Die Rufnummer Ihrer Bank kann bei Verlust oder Diebstahl Ihrer Kreditkarten oder Traveller Checks wichtig sein.

Für alle die Gesundheit betreffenden Fragen sollten Sie auch die Rufnummer Ihres Auslandskrankenversicherers mit sich führen.

Darüber hinaus ist es ratsam, die Rufnummern der gebuchten Hotels und Motels stets griffbereit zu halten, denn es kann immer auch zu Zeitverzögerungen in Ihrer Planung kommen.

 

Verhalten gegenüber Polizisten

Werden Sie aus irgend einem Grund von einem Police Officer angehalten, sollten Sie unbedingt im Fahrzeug sitzen bleiben und sich ruhig verhalten. Leisten Sie den Aufforderungen des Polizisten unbedingt Folge. Nicht umsonst ist die Autorität eines Officers in den USA weit höher als die in Deutschland.

Geben Sie dem Officer klar zu verstehen, wenn Sie dessen Aussagen nicht folgen können. Verhalten Sie sich dennoch stets respektvoll und reden Sie den Polizisten mit Officer oder Sir an.

 

Kriminalität

Das Aufeinandertreffen heftiger sozialer Unterschiede, der Drogenhandel und die illegale Zuwanderung sorgen gerade in Städten wie Phoenix oder Las Vegas zu einem Heraufschnellen der Kriminalitätsrate.

Aber auch in kleineren Ortschaften sollten Sie aus diesen Gründen entlegene Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit vermeiden.

 

Verhalten gegenüber wilden Tieren

Im Südwesten der USA befinden Sie sich in einer der wildesten Regionen des Kontinents. Gerade dieses Wildlife ist mit ein Grund für das Bereisen dieser Region. Folglich kann es auch einmal dazu kommen, dass Sie einem wilden Tier begegnen.

In der Regel sind diese Tiere äußerst scheu und flüchten schnell bei einem unfreiwilligen Aufeinandertreffen mit dem Mensch. Dennoch kann es vorkommen, dass sich ein solches Tier in die Enge gedrängt fühlt und seinen einzigen Ausweg im Angriff sieht. Verhalten Sie sich ruhig, vermeiden Sie hektische Bewegungen und zeigen Sie möglichst keine Angst. Lässt Ihr Kontrahent nicht von Ihnen ab, setzen Sie sich heftig zur Wehr – Dies verdrängt ihn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

Wurden Sie von einem wilden Tier verletzt, suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, denn es kann sehr schnell zu einer bakteriellen Infektion, einer Vergiftung oder der Übertragung von Viren kommen.

Auch in Bezug auf das Füttern der Tiere gilt: Es sind und bleiben wilde Tiere, zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie diese nicht anlocken oder füttern.

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Für uns Deutsche ist es kaum vorstellbar, dass man sich beispielsweise am Grand Canyon ungehindert bis an den Canyonrand vortasten kann, ohne dass bereits weit davor eine Absperrung aufgestellt wäre. Hier ist dies überall so, man selbst entscheidet darüber, welche Risiken man eingeht.

Auf der einen Seite einfach absolut traumhaft, auf der anderen teilweise nicht ganz ungefährlich. Handeln Sie in jedem Fall sicher: Planen Sie eine längere Wanderung, möglicherweise abseits der Hauptpfade oder planen Sie eine mehrtägige Tour in einem Park, so informieren Sie den zuständigen Ranger über Ihr genaues Vorhaben, Ihre Zeitplanung sowie Ihre gewählte Route. Nur so ist es diesem möglich, erfolgreich nach Ihnen zu suchen, wenn Ihnen etwas zugestoßen sein sollte.

Im übrigen sollten Sie zu hohe Risiken grundsätzlich nicht in Kauf nehmen – Sie befinden sich hier in einer extrem einsamen und rauhen Gegend, vergessen Sie dies bitte nicht.