Canyonlands National Park

Vom Plateaurand aus erblickt man nur Teilstücke des Green und Colorado Rivers, die im Herzen von Canyonlands zusammenfließen. Doch überall sieht man die Wirkung des Wassers: Verästelte Canyons, senkrechte Wände und Säulen aus Sandstein.

Die beiden Flüsse, die sich hier vereinigen, teilen den Park in seine drei Bezirke: Das hohe Tafelland, auch Island in the Sky genannt, The Needles, benannt nach seinen nadelförmigen Felsskulpturen und The Maze, in den jedoch keine Straße hinein führt.

Canyonlands: Tiefblick vom Dead Horse PointCanyonlands: Verästelte Canyons im ParkCanyonlands: Weitblick von Islands in the SkyCanyonlands: Blick durch den Mesa Arch

Von Süden kommend erreichen Sie zunächst die Needles, ein Netz von Canyons, flachsohligen Tälern, Steinbögen und gewaltigen Mauern aus Sandstein, in die Türme und Säulen geschnitten sind. Am nördlichen Rand sind die Umrisse von Island in the Sky und Junction Butte ersichtlich. Vom Visitor Center aus erreichen Sie zunächst den Colorado River Overlook, den man allerdings nur mit Vierradantrieb aufsuchen sollte.

Auf der Straße kommt man bis zu Roadside Ruin, ein Naturlehrpfad zu einem kleinen, gut erhaltenen Kornspeicher, in dem Indianer vor etwa 700 Jahren ihren Mais lagerten. Diese frühen Ackerbauern sind mit den Anasazi von Mesa Verde und Chaco Canyon verwandt. Pothole Point, ihr nächster Halt, ist ein wichtiger Wasserspeicher dieser Region, dessen Senken sich bei Regen füllen. Big Spring Canyon Overlook, wo Steinsäulen aus dem Fels ragen, bietet mit dem 5,5 Meilen langen Confluence Overlook Trail einen Weg zu einem Punkt 280 m oberhalb des Zusammenflusses der beiden Ströme.

Dies ist ein sehr beliebter Wanderweg, der 2,5 Meilen lange Slickrock Foot Trail, der kurz vor Erreichen des Aussichtspuktes abzweigt, ist jedoch der schönere: Man läuft über die kahlen Slickrock-Kuppen der Cedar-Mesa-Formation. Die Straße zum Elephant Rock, der einen tollen Überblick auf die Needles offenbart, ist eine nur für Geländewagen passierbare, berüchtigte Steilstrecke. Die Needles selbst sind hohe Felsnadeln, deren rote und weiße Schichten auf einen Wechsel von Fluss-Sedimenten und Sanddünen hinweisen.

Im Gegensatz zum Needles District befindet man sich weiter im Norden auf einem Hochplateau, der Island in the Sky. Bald nach der Zufahrt überquert man mit The Neck eine Felsbrücke, die nicht viel breiter als die Straße selbst ist, und die die Verbindung vom Plateau zum Canyonland herstellt.

Der Grand View Point Overlook offeriert einen wunderbaren Ausblick über das Netz verästelter Canyons. Die Steinsäulen im Monument Basin ragen bis 100 m über den Talboden des Canyons auf. Südlich mündet der Green River in den Colorado River.

Lassen Sie Buck Canyon und Murphy Point aus und queren Sie statt dessen zum Upheaval Dome ein, bis Sie den Green River Overlook erreichen.

Die sich vor Ihnen auftuende Canyonlandschaft bietet einen faszinierenden Ausblick auf den Green River, der ruhig durch den Stillwater Canyon fließt, auf The Maze sowie auf die Henry Mountains am fernen Horizont. Die Straße zum Upheaval Dome endet mit einem schönen Picknickplatz unter Wacholder und Pinien.

Gehen Sie etwa 500 m weiter, erreichen Sie eine sehr außergewöhnliche geologische Erscheinung: Das Gelände fällt hinab zu einem etwa einen Kilometer breiten Krater, um den herum konzentrisch gekippte Felsschichten aufragen, und in dessen Mitte sich ein Felsturm befindet. Man vermutet, dass hier ein Meteorit eingeschlagen ist.

Canyonlands: Zufahrt zu the Needles

Am Mesa Arch Trailhead beginnt ein ca. 0,5 Meilen langer Rundweg zu einem kleine Steinbogen, der sich aus dem Plateaurand gelöst hat. Dieser Ausblick belohnt Sie für Ihren Marsch: In der Rundung des Bogens sehen Sie den Washer Woman Arch und die im Winter mit Schnee bedeckten La Sal Mountains.

Abschließend halten Sie am Shafer Canyon Overlook. Der hier beginnende, kurze Trail führt an einem Felssporn hoch über den Canyons entlang, die sich tief in die Schichten eingegraben haben. Spät nachmittags brennen die Felsen hier im Licht der schräg stehenden Sonne wie Feuer.

› Laden Sie hier die Karte des Parks.

 

Informationen

Name: Canyonlands NP

Bundesstaat: Utah

Fläche: ca. 1365 km²

Höhe: ca. 1600 m

Öffnungszeiten:
Park: 24 Stunden geöffnet
Visitor-Center: 09.00 bis 16.30 Uhr

Eintrittspreise:
pro PKW: 10 USD
pro Einzelperson: 5 USD

Temperaturen (in °C):

JanFebMärAprMaiJun
5 11 17 23 28 33
JulAugSepOktNovDez
35 34 28 23 15 6

Niederschlag (in mm/m²):

JanFebMärAprMaiJun
13,1 14,2 11,8 15,1 12,9 7,9
JulAugSepOktNovDez
9,1 19,7 14,8 22,3 14,3 11,5

Beste Reisezeit:
Frühjahr bis Herbst

Empfohlene Aufenthaltsdauer:
1 bis 2 Tage

Besonderheiten:
Adressen für Anbieter von Geländewagen, Fahrrädern, Fluss- und Pferdetouren erhalten Sie im Visitor Center. Betreten Sie keine Kryptogamen-Kruste, ein sehr empfindlicher schwarzer Knirschboden, der aus lebenden Pflanzen besteht.

Empfehlungen

Unterkünfte:

  • › Super 8 Motel Moab
    • Bewertung:

      Bewertung: 4 Sterne

    • Abbildung Super 8 Motel Moab, Canyonlands
    • Anschrift:

      889 North Main Street,

    •  

      84532 Moab, Utah

    • Telefon:

      001/435.259.8868

    • Website:

      Internetseite des Hotels
    • Preise:

      79 USD

    • Frühstück:

      Continental Breakfast

  • › Inca Inn Motel Moab
    • Bewertung:

      Bewertung: 3 Sterne

    • Abbildung Inca Inn Motel Moab, Canyonlands
    • Anschrift:

      570 North Main Street,

    •  

      84532 Moab, Utah

    • Telefon:

      001/866.462.2466

    • Website:

      Internetseite des Hotels
    • Preise:

      73 bis 90 USD

    • Frühstück:

      Continental Breakfast

Speisen:

  • › Sunset Grill
  • › The Branding Iron
    • Bewertung:

      Bewertung: 4 Sterne

    • Abbildung The Branding Iron, Moab
    • Anschrift:

      2971 South Highway US191, 84532 Moab, Utah

    • Website:

      Website des Restaurants
    • Preise:

      4 bis 10 USD

Kleidung:
Leichte Bekleidung, festes Schuhwerk und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.

Flüssigkeitsbedarf:
mind. 4 bis 5 Liter Wasser pro Tag

Sicherheitshinweis:
Vorsicht an Felsrändern und auf dem glatten Slickrock-Gestein, Stürze enden oft tödlich.